Frauenkreis Balance am Telefon

Am 27.01.2021 und 17.02.2021
16 / 15 Teilnehmerinnen nahmen an diesem 1. / 2. Balancekreis am Telefon teil. Nach der ersten allgemeinen freudigen Begrüßung – es tat gut, die Stimmen der anderen hören zu können – erfolgte ein Austausch über Fragen wie „Wie ist es euch seit unserem letzten Treffen im Oktober ergangen?“, „Was hat euch erfreut / was hat euch bekümmert?“, „Was hilft euch durchzuhalten, bis wieder reale soziale Kontakte möglich sind?“, „Wo braucht ihr Hilfe?“
Aus dem Buch „Hoffen wir das Beste“ von Axel Kühner wurde ein Bericht vorgelesen von einem Afrikaner. Dieser war gefragt worden, wie er mit Schwierigkeiten und Ängsten im Leben fertig wird. Daraufhin hatte er erklärt, er versuche zuerst, die Schwierigkeiten zu umgehen oder unter ihnen durchzukriechen oder sie zu überspringen. Wenn das alles nicht funktioniere, gehe er mitten durch die Schwierigkeiten hindurch. Genau so müssen auch wir uns in dieser jetzigen Situation verhalten. Mitten hindurch, aber als Christen dürfen wir wissen: Gott, der Herr lässt uns nicht allein. Er geht mit!

Anschließend hörten wir auf ein Lebenszeugnis von Dietgard Renz aus dem Buch „Da kann man nur staunen“ von Margitta Paul und Mirko Merten. Wir tauschten uns über die Erlebnisse von Dietgard Renz aus und überlegten dabei, was uns in unserem Leben geprägt hat beziehungsweise wofür wir dankbar sein können und was wir aus diesem Lebensbericht für uns ganz persönlich lernen können. Dietgard Renz erklärt, dass sie durch den Glauben ein anderer Mensch geworden ist, dass sie mit Gelassenheit in die Zukunft blickt und dass sie gelernt hat zu vergeben. Ihr Taufspruch aus Psalm 116, Verse 1 und 2 kann auch uns eine Hilfe sein: „Ich liebe den Herrn, denn er hörte mein Flehen; er neigte sein Ohr zu mir, darum will ich ihn ein Leben lang anrufen.“

Am 17.02. ließen wir uns von ausgewählten Versen aus dem Psalm 18 ermutigen. Unser Herr Jesus Christus möchte auch unser Fels, unsere Burg und unser Helfer sein. Wir wünschen uns, dass „unsere durch Dankbarkeit geöffneten Augen auch im dunkelsten Leben Spuren Gottes sehen.“ Anschließend betrachteten wir aus dem Lukasevangelium Kapitel 7 die Verse 1 – 10. Der dort erwähnte römische Hauptmann soll auch unser Vorbild sein, denn er traute Jesus zu, dass er nur durch ein Wort den erkrankten Diener wieder gesund macht. Auch wir dürfen all unsere Anliegen dem Herrn sagen und ihm zutrauen, dass er die Situation positiv verändern kann! Uns ist ein Ausspruch von Hudson Taylor wichtig geworden: „Wir brauchen keinen großen Glauben, nur einen Glauben an einen großen Gott.“
Nach einer Gebetsgemeinschaft verabschiedeten wir uns gestärkt und fröhlich voneinander.

Unser nächstes Balancetreffen findet am Mittwoch, 17.03.2021 um 15 Uhr am Telefon (05371 / 9334039) statt. Alle Frauen sind herzlich dazu eingeladen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist bis zum 17.03.2021 verfügbar.